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Programm

BB-Workshop Verrechnungspreise in der Praxis  
Streitpunkte und Lösungsansätze

Für die Teilnahme am BB-Workshop Verrechnungspreise in der Praxis erhalten Sie eine Bescheinigung über 4 Stunden und 10 Minuten für Ihre berufliche Weiterbildung.

 

15.30 - 15.35 Uhr Begrüßung und Überblick

15.35 - 16.00 Uhr Verfahrensrechtliche Grundlagen

    • Arbeitsteilung Finanzverwaltung – Steuerpflichtiger
    • Allgemeine Pflichten/Obliegenheiten: Buchführung, Aufbewahrung, Beweisvorsorge, (erhöhte) Mitwirkungspflicht
    • Dokumentationspflicht für Verrechnungspreise
    • Was kann passieren? Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen
    • Digitale Betriebsprüfung
  • Leiter der Praxisgruppe Tax Litigation, Ernst & Young GmbH

16.00 - 16.45 Uhr Praxisfragen der Verrechnungspreisdokumentation

    • Wie viel Dokumentation darf die Finanzverwaltung verlangen? Wie viel Dokumentation ist sinnvoll?
    • Praktische Streitfälle: Globale Wertschöpfungskette, ausländische Jahresabschlüsse, (vermeintliche) Funktionsverlagerungen, (ausländische) Unternehmensbewertungen, Kaufpreisallokationen und due Diligence-Berichte
    • Wann ist die Dokumentation „im Wesentlichen unverwertbar“?
    • Häufige Fehler und Tipps zur Vermeidung
    • Darf der Steuerpflichtige die Dokumentation nachbessern?
    • Methodenwahl, Methodenhierarchie und Dokumentation für eine oder mehrere Methoden
    • Dokumentation und Vorlagepflichten bei Kostenumlagen und Dienstleistungsverrechnungen

16.45 - 17.00 Uhr Pause

17.00 - 18.00 Uhr Verrechnungspreisprüfung aus Sicht der Finanzverwaltung

    • Gliederung und Inhalt einer ordentlichen Verrechnungspreisdokumentation
    • Unterschiede in der Dokumentation von Transaktionen zwischen MG und TG im Vergleich zu Konzernen mit Betriebsstättenstrukturen
    • Der Status der so genannten Hilfs- und Nebenrechnung
    • Hilfs- und Nebenrechnung: eine „vorgezogene Verrechnungspreisdokumentation“?
    • Anforderungen an die Hilfs- und Nebenrechnung
    • Sachverhaltstransaktionen zwischen Geschäftsleitungsbetriebsstätte und Betriebsstätte unter dem Blickwinkel des „Authorized OECD Approach“ (kurz: AOA)
    • Änderung zur alten Rechtslage des so genannten „Betriebsstättenerlasses“ aus 1999
    • Vergleich dieser Transaktionen mit MG/TG Konstellationen

  • Finanzamt Frankfurt am Main V
    Finanzamt Frankfurt am Main V

18.00 - 18.30 Verrechnungspreisprüfung aus Sicht der österr. Finanzverwaltung bzw. steuerlichen Beratung

    • Aktuelle Prüfungsschwerpunkte und Prüfungsstrategien der österr. Finanzverwaltung
    • „Joint Audits“ und „Multilaterale Kontrolle“ – was ist das, wie geht man damit um?
    • Prävention statt Konfrontation – wie können Verrechnungspreiskonflikte vermieden werden?
    • Neuerungen im österr. Verfahrensrecht – Pros und Cons aus Beratersicht!
  • Ernst & Young GmbH, Linz, Austria

18.30 - 18.50 Uhr Pause mit Imbiss

18.50 - 19.20 Uhr Rechtsschutz in Betriebsprüfungen

    • Prüfungsanordnung
    • Schwierige Prüferanfragen und Vorlageverlangen: Beraterkorrespondenz, E-Mail-Verkehr, ausländische Jahresabschlüsse etc.
    • Übertriebene oder oberflächliche Betriebsprüfung
    • Wann ist ein Einspruch gegen Vorlageverlangen und Dokumentationsanforderungen sinnvoll?
  • Leiter der Praxisgruppe Tax Litigation, Ernst & Young GmbH

19.20 - 19.45 Uhr Internationale Betriebsprüfung

    • Formen und Rechtsgrundlagen: Joint Audit, simultaneous audit, bi- /multilateral audit
    • Praxishinweise
    • Rechtsschutzaspekte

19.45 - 20.15 Uhr Mit der Betriebsprüfung „dealen“, klagen oder die Staaten sich verständigen lassen

    • Pro und contra Einigung, Verständigungsverfahren und Klageverfahren
    • Besser über Steuerrecht streiten als über Zahlen?
    • Gutachten und richterliche Überzeugungsbildung
  • Leiter der Praxisgruppe Tax Litigation, Ernst & Young GmbH

20.15 Uhr Ende der Veranstaltung